In unserer Vorstellung sind Hunde weit mehr als nur Haustiere: Sie sind treue Begleiter, beste
Freunde, Seelentröster, Wanderbuddys und so vieles mehr. Allzeit bereit und mit vollem
Einsatz dabei! Sie können von null auf hundert durchstarten – selbst wenn sie gerade noch auf
dem Sofa geschlafen haben, sind sie sofort voller Begeisterung bei der Sache.
Vor Freude wird gehüpft, gesprungen und vielleicht auch mal spielerisch in den Arm von
Herrchen oder Frauchen gezwickt. Doch heißt das, wir sollten unsere Hunde nur ruhig halten
und sie möglichst wenig „aufdrehen“ lassen? Sind Ruheübungen und Abschalttraining
wirklich der richtige Weg, um unsere Hunde als soziale Partner in unsere Gesellschaft zu
integrieren?
Oder ist es vielleicht das richtige Gleichgewicht zwischen Aktivität und Ruhe, das den
Alltag mit Hund harmonisch macht?
Warum Grundgehorsam so wichtig ist
Jeder Hund sollte bestimmte Grundlagen beherrschen. Das erleichtert das tägliche
Zusammenleben enorm – für Mensch und Tier. Ob auf der Decke liegen bleiben, statt den
Garten der Freundin umzugraben, oder im Büro nicht die Zimmerpflanze zu markieren:
Solche Regeln sind essenziell. Auch das entspannte Alleinbleiben ohne gleich
umzudekorieren gehört dazu.
Draußen gilt ebenfalls: Es braucht klare Regeln. Bambi hat seine Mutter schon verloren – also
bitte keine Jagdversuche. Und wenn 30 Kilo Hund in die Leine springen, weil der
Nachbarhund auf Krawall gebürstet ist, macht das auch keinen Spaß.
Hundetraining darf auch Spaß machen!
Trotz allem Gehorsam und Erziehungsarbeit dürfen Mensch und Hund den Spaß nicht
vergessen! Und genau hier liegt die Magie: Wenn der Fokus nicht ausschließlich darauf liegt,
den Hund ständig zu kontrollieren, machen selbst kleine Fortschritte Freude.
Plötzlich merkt man: Bello hört zu! Der eigene Hund ist geistig aktiv und alles andere als „nur
ein Staubsauger auf vier Pfoten“. Durch gemeinsame Aufgaben wächst man als Team – das
stärkt die Beziehung!
7 Minuten am Tag machen den Unterschied
Du brauchst kein wöchentliches Hobby oder tägliches Trainingsprogramm. Es reicht schon,
wenn du deine Spaziergänge mit deinem Hund gezielt gestaltest. Bereits 7 Minuten
bewusste Beschäftigung pro Spaziergang können einen riesigen Unterschied machen!
Jeder Hund bringt individuelle Talente mit, die gefördert werden können. Und manche Hunde
wachsen durch regelmäßige Beschäftigung sogar über sich hinaus.
Ideen für aktive Auslastung auf dem Spaziergang
- Bäume umrunden auf Kommando
- Dummys suchen und apportieren
- Verlorene Schlüssel wiederfinden
- Coole Tricks lernen und vorführen
Diese Aktivitäten fördern nicht nur die Aufmerksamkeit deines Hundes, sondern auch seine
Muskulatur und Ausdauer. Ganz nebenbei wird er abends besser schlafen – Win-win für alle!
Auslastung statt Langeweile – Hundetraining im Dog Club
Natürlich hat jeder schon einmal einen Ball oder eine Frisbeescheibe geworfen. Aber wie
wäre es, wenn dein Hund nicht einfach blind einem Objekt hinterherläuft? Unsere Hunde sind
klug – mit ein paar gezielten Übungen werden sie zu echten Alltagshelden.
Im Dog Club bieten wir wöchentliche, monatliche und quartalsweise Kurse, in denen ihr:
- neue Tricks lernt,
- den Alltag spannender gestaltet,
- euren Hund artgerecht und aktiv auslastet.
Ob Leinenführigkeit, Rückruf, Longieren, Dog Frisbee oder Hundesport – bei uns findet jeder
das passende Angebot. Vom kleinen Welpen bis zum Seniorhund: Es ist für jeden etwas
dabei!
Warum Bewegung im Alter so wichtig ist
Hundesport ist nicht nur etwas für junge, fitte Hunde. Auch „Couchpotatoes“ profitieren von
abwechslungsreich gestalteten Spaziergängen. Neben der kognitiven Auslastung fördert
Training die Muskulatur und Beweglichkeit – besonders wichtig im Alter.
Denn auch unsere Hunde verlieren mit der Zeit Muskelmasse. Das kann zu Problemen mit der
Hinterhand und der Blasenkontrolle führen. Wer regelmäßig geistig und körperlich aktiv
bleibt, bleibt länger fit – das gilt für Hunde genauso wie für Menschen.
Fazit: Gemeinsame Zeit ist das Wertvollste
Also: Immer in Bewegung bleiben! Auch im stressigen Alltag sollten wir nicht vergessen,
warum wir uns einen Hund angeschafft haben. Wenn unsere Spaziergänge wirklich
„gemeinsam“ sind, gewinnen beide Seiten – und der Alltag wird leichter, schöner und
harmonischer.
Liebe Grüße
Jenny vom Dog Club

